Wernsdorf im Erzgebirge

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Geschichte von Wernsdorf im Erzgebirge kurz zusammengefasst
  Geschichte von Wernsdorf
 

 

Wir haben einen kurzen Abriß der bewegten Geschichte unseres Ortes zusammengestellt

 

1434

Erste urkundliche Erwähnung des Waldhufendorfes "Wernstorff": Verkauf der Herrschaft Lauterstein durch die Burggrafen von Leisnig an Caspar von Berbisdorf.

1475

Die Pest wütet. Über die Hälfte der Einwohner sterben.

1539

Reformation - Wernsdorf gehört zur Parochie Forchheim.

1559

Die Herren von Berbisdorf beziehen das Rittergut Forchheim, dem einige Dörfer beigegeben werden, darunter auch Wernsdorf.

1742

Das Wernsdorfer Allodialgut fällt einer Feuersbrunst zum Opfer. Durch einen neuen Besitzer wird das Anwesen wieder aufgebaut.

1760

Die "Buschmühle" (Zoblitztalweg wird als Mahlmühle erwähnt) Sie versorgt den Ort mit Brot und Backwaren. Später ist sie zur Schneid- bzw. Brettmühle erweitert worden.

1834

Wernsdorf hat 321 Einwohner.

1836

Errichtung eines Schulanbaus, da jetzt die Nennigmühler Kinder in Wernsdorf unterrichtet werden. Die Schule erhält ein Türmchen mit Glocke.

1871

Wernsdorf hat 482 Einwohner

1894

Ein Teil der Papierfabrik brennt aus. Der Wiederaufbau erfolgt umgehend.

1906

Die "Buschmühle" brennt durch einen Blitzschlag völlig ab. Ein Wiederaufbau findet nicht statt.

1910

Wernsdorf hat 647 Einwohner.

1912

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1918

Wernsdorf hat 10 Gefallene als Opfer des Ersten Weltkrieges zu beklagen.

1934

Der Gasthof "Weißes Roß" (Zum Flöhatal 9) brennt ab Wiederaufbau 1935.

1939

Wernsdorf hat 880 Einwohner.

 

1945

Im Zweiten Weltkrieg fallen 43 Einwohner bzw. sind vermisst.

 

1946

Wernsdorf hat 799 Einwohner.
Demontage der Papierfabrik Günther & Richter OHG im Ortsteil Nennigmühle, Talstraße 2 als Reparationsleistung für die Besatzungsmacht.

1948

Eröffnung eines Kindergartens.

 

1949

Gründung der Sektion Tischtennis des ESV Lokomotive Pockau.

 

1950

Wernsdorf hat 33 landwirtschaftliche Betriebe mit 120 Beschäftigten.

1953

Gründung der LPG "Max Roscher" Wernsdorf.
Erweiterung der Wasserleitung. An der Zoblitzwiese entsteht eine Pumpstation.

1955

Schul- und Heimatfest. Bernhard Steinert übergibt die von ihm gemeinsam mit Arno Kempe erarbeitete Ortschronik.

1971/72

Umfassende Um- und Ausbauten an der Schule (Am Müllerberg 13). Der Glockenturm wird wegen Baufälligkeit abgetragen.

1980

Das Gasthaus Rüger (Am Müllerberg 11) begeht sein 100jähriges Jubiläum.

1987

Wernsdorf hat 667 Einwohner.

1992

Auflösung der Schule. Die Kinder werden in Pockau unterrichtet.
Reprivatisierung der Papierfabrik (Wernsdorfer Papierverarbeitung GmbH); Produktion 1997 eingestellt.

1994

Wernsdorf wird in die Gemeinde Pockau eingegliedert.
Eröffnung einer Postagentur "Dorfeinkauf", Auf der Heide 4.
Die FFW Wernsdorf erhält ein Tanklöschfahrzeug
.

1997

Die FFW Wernsdorf besteht 85 Jahre.
Jubiläumsausstellung "20 Jahre gemeinsames Schnitzen in Wernsdorf".
Die 1932 von Arbeitersportlern errichtete Turnhalle besteht 65 Jahre.

1999

Die Sektion Tischtennis Wernsdorf (seit 1995 zum Eisenbahn-Sportverein ESV "Lok" Pockau gehörend) besteht 50 Jahre.
Der Fuhrbetrieb Reinhard Seifert (Nennigmühle 22) feiert sein 75jähriges Bestehen.

2001

Neugestaltung Dorfplatz in der Ortsmitte,
Übergabe zum alljährlichen Pyramidenanschieben.
Das Kinderheim feiert sein 50-jähriges Bestehen.

2002

Neubau Festplatz an der Turnhalle
Die FFW Wernsdorf feiert Ihr 90-jähriges Bestehen mit einem Festwochenende im September mit vielen Veranstaltungen
Der Glockenturm in der Ortsmitte wird durch den Schnitzverein aufgestellt. Die Glocke aus dem Jahre 1836 stammt vom ehemaligen Glockenturm der alten Wernsdorfer Schule.

2003

Schließung des Kinderheims Wernsdorf nach über 40jährigem Bestehen und Zusammenlegung dem mit Kinderheim Lippersdorf.

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